Soziales

Bern soll eine Stadt sein, die ihren Einwohnerinnen und Einwohnern eine gute soziale Versorgung bietet für den Fall, dass sie eine solche brauchen.

Dazu gehört eine moderne Gesundheitsvorsorge. Darum ist es wichtig, dass die Stadt politisch und planerisch die Weiterentwicklung der “Insel” sowie die Neustrukturierung des Spitalsystems fördert. Im Zentrum bleibt die Forderung nach einem hochstehenden, bezahlbaren Gesundheitswesen, das allen offen steht, unabhängig vom Portemonnaie.

Mit “Primano” beweist Bern, dass es sich lohnt, in die Chancengleichheit zu investieren. Vom Projekt profitieren vor allem Kinder, deren Entwicklung durch sozio-ökonomische Belastungen beeinträchtig sind. Sie erhalten damit von Anfang an die gleiche Chance wie alle anderen Kinder. Primano ist eine Investition in die Zukunft.

Immer mehr ältere Menschen leben in Bern. Sie sollen möglichst lange selbständig und unabhängig wohnen können. Dafür braucht es Dienste wie die Spitex und der Notfalldienst, ein flächendeckendes Angebot an Hausärztinnen und Hausärzten sowie qualitativ gute Altersheime.

Ältere Menschen sowie solche mit Behinderungen profitieren davon, wenn wir die Stadt möglichst hindernisfrei machen; das gilt vorab für den öffentlichen Verkehr, Plätze, Gebäude und öffentliche Gebäude. Auch genügend Sitzgelegenheiten sind wichtig.

Eine Familienstadt braucht genügend Kita-Plätze: Nichts ist wichtiger für Alleinerziehende sowie für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als gute familienexterne Betreuungsangebote. Diese Angebote müssen weiter ausgebaut werden und es braucht einheitliche Blockzeiten für Volksschulen und mehr Tagesstrukturen.