Mehrgenerationenwohnen auch in Bern fördern

Mehrgenerationenwohnen ist ein vielversprechend: Das Zusammenleben mehrerer Generationen in einem Wohnmodell bringt ein soziales Netz, das auf freiwilliger Basis die Ressourcen des Einzelnen unterstützt und gegenseitige Hilfe bietet und fördert. Das Mehrgenerationenwohnen ermöglicht Menschen jeden Alters und in jeder sozialen und wirtschaftlichen Lage (Familien mit Kindern, Singles, Grosseltern,etc.) eine attraktive, zukunftsorientierte Wohnform (begleitetes/betreutes Wohnen, Wohngemeinschaften etc.).
Während in einigen Orten der Schweiz (Kalkbreite in Zürich, Giesserei in Winterthur, GenerationenWohnen Thunstrasse in Burgdorf) dazu Projekte gestartet wurden, sind diese in Bern noch eher spärlich, insbesondere zu preisgünstigen und zahlbaren Bedingungen. Mit der Förderung des Mehrgenerationenwohnens könnte Bern einen wichtigen Beitrag für individuelles und selbstbestimmtes Wohnen im Alter leisten sowie ermöglichen, dass sich Synergien zwischen Alt und Jung ideal entfalten können. Ich fordere deshalb in einer gemeinsamen Motion mit Katharina Altas und Rithy Cheng, dass geeignete Neubauten oder sogar Überbauungen so konzipiert werden sollen, dass optimale Voraussetzungen für generationenübergreifende Wohnformen entstehen.
Da in Bern auf einigen Baufeldern eine Bebauung bevorsteht, wurde die Motion mit der Klassierung „dringlich“ eingereicht. Denn das Anliegen, auch in Bern das Mehrgenerationenwohnen zu fördern, sollte unbedingt auch in diese bevorstehenden Planungen einfliessen.
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