Keine weiteren „toten“ Schaufenster in der Berner Altstadt

Die Berner Altstadt ist ein Schmuckstück – sie wird von Einheimischen geschätzt und von Touristen bewundert. Ihre Einzigartigkeit ist seit 1983 sogar offiziell anerkannt, durch das Prädikat „Unesco Weltkulturerbe“. Dazu gehört auch, dass die Altstadt weiterhin ein lebendiger Ort ist und nicht zur Kulisse verkommt. Dieser Grundsatz ist auch in den entsprechenden UNESCO-Richtlinien festgehalten.
In letzter Zeit kommt es jedoch vermehrt dazu, dass die Altstadt zur kalten Fassade wird: Mehrere Finanzdienstleister eröffneten an bester Passantenlage ihre Pforten und führen mit ihren Filialen zu „toten“ Schaufenster.
Obwohl die Schützenswertigkeit der Altstadt in Bern unbestritten scheint, gibt es in Bern keine griffigen Regeln beispielsweise in der Bauordnung, welche diese ungünstige Entwicklung aufhalten würde. Ich fordere deshalb in einer Motion den Gemeinderat dazu auf, tätig zu werden um sicher zu stellen, dass die Altstadt auch in Zukunft sowohl ein Ort von städtebaulicher Bedeutung, als auch der kulturellen Vielfalt bleibt.
Die Berner Zeitung und Der Bund haben über den Vorstoss berichtet.
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